Wie eine kryptographisch verkettete Ereignisliste eine nachträgliche Manipulation beweisbar macht.
Jedes Ereignis im Audit-Log enthält den Hash des vorherigen Eintrags, eine nachträgliche Änderung eines einzelnen Eintrags würde die gesamte folgende Kette erkennbar brechen, das ist rechnerisch nachweisbar statt nur eine Frage von Datenbankrechten.
Wie die Verkettung funktioniert
Jeder Eintrag im Audit-Log speichert zusätzlich zum eigentlichen Ereignis den kryptographischen Hash des unmittelbar vorherigen Eintrags. Eine Kette solcher Einträge lässt sich lückenlos gegen ihre eigene Reihenfolge prüfen.
Warum eine Manipulation auffällt
Wird auch nur ein einzelner Eintrag nachträglich verändert, ändert sich sein Hash, und der darauf folgende Eintrag verweist dann auf einen Hash, der nicht mehr existiert. Eine Prüfung der Kette zeigt exakt, ab welchem Eintrag etwas nicht mehr stimmt, statt nur pauschal zu warnen.
So sieht das Audit-Log aus

Kann ein Administrator das Audit-Log unbemerkt bereinigen?
Nein. Eine Änderung an einem einzelnen Eintrag bricht die kryptographische Kette ab dieser Stelle, ein Prüfungslauf zeigt genau, an welcher Stelle die Kette nicht mehr stimmt.